Die meisten scheitern am Tempo und das muss nicht sein! #ganzich by dm
Shownotes
Ich weiß noch genau, wie sehr ich Laufen am Anfang gehasst habe. Ich bin losgelaufen, war viel zu schnell, komplett frustriert und hab sofort geglaubt: Das ist einfach nichts für mich. Heute weiß ich, das Problem war nie das Laufen selbst, sondern wie ich gestartet bin.
In dieser Folge spreche ich mit Bettina Krammer ganz ehrlich darüber, warum so viele schon beim Einstieg scheitern, weshalb Tempo und Regelmäßigkeit wichtiger sind als Pace, Distanz oder perfektes Equipment und warum wir uns oft selbst im Weg stehen. Es geht um einen realistischen Start, um 20 Minuten, die wirklich drin sein können, um den Druck von Social Media und um die Frage, wie aus Kampf irgendwann Mehrwert wird.
Wenn du das Gefühl hast, Laufen ist nichts für dich, dann ist diese Folge genau für dich.
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Kapitel: 00:00:34 – Warum diese Serie jetzt ums Laufen geht 00:02:30 – Warum der Einstieg so oft scheitert 00:06:11 – So startest du richtig: langsam statt zu schnell 00:08:39 – Regelmäßigkeit schlägt Pace und Distanz 00:10:43 – Wie oft und wie lange du am Anfang trainieren solltest 00:11:58 – Keine Ausreden: So findest du 20 Minuten für dich 00:15:23 – Wann Laufen plötzlich gut für den Kopf wird 00:22:34 – Social Media, Druck und falsche Erwartungen 00:27:27 – Was du wirklich brauchst, um dranzubleiben 00:33:39 – Die Challenge bis zur nächsten Folge
Links: Karin dm Alles rund um Frauengesundheit dm.at/laufen
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00:00:00: Ich bin gestartet. Für mich war Pushen fordern, Base im Echt Kilometer Laufen. Und nach ein paar Metern habe ich mir OK, Laufen ist halt nichts für mich. Und genau das ist der Warum scheitern so viel?
00:00:16: Genau der Punkt, der dich auch getroffen hat damals. Es ist nicht das Laufen selbst, es ist das Tempo. Das Coole ist, es gibt keine Ausrede. Es ist zu teuer. Es gibt keine Ausrede. Da muss ich mich anmelden. Herzlich willkommen bei der Podcast Reihe ganz ich deinem Podcast rund Frauengesundheit.
00:00:33: Ihr kennt mich auf Augenhöhe, ehrlich, persönlich, informativ und immer mit tollen Expertinnen an meiner Seite. Ich freue mich sehr, dass du heute zuhörst. Mach's dir bequem. Los geht's. Wir sind wieder da und ich freue mich riesig, dass DM Österreich mir wieder das Vertrauen gegeben hat, ein zweites Mal über das Thema Frauengesundheit zu sprechen.
00:00:56: Das ist letztes Jahr so so super bei euch angekommen. Warum? Weil wir ganz viel Tabuthemen aufgegriffen haben. Und ihr wisst, mir ist das ein Anliegen, dass ich sage, ich nehme meine oder nutze meine Stimme und rede über Themen, über die normalerweise nicht geredet wird. Und dann haben wir uns überlegt, wie damen wir das am gescheitesten.
00:01:13: Wir wollen ja die Leute. Also ein großes Anliegen von mir ist ja seit Tag 1, dass man sagt Hey, bewegen wir uns doch alle ein bisschen mehr. Sind wir weniger am Handy, bewegen wir uns mehr. Und deshalb haben wir dann gesagt, okay, lass uns doch die ersten fünf Folgen dem Thema Laufen widmen. Und so ist es jetzt, meine Damen und Herren da draußen, dass die nächsten zehn Wochen, jede zweite Woche, wenn der DM Podcast live geht, geht es ums Thema Laufen und es geht ums Thema Bewegen und es geht Wir werden so viele coole Themen ansprechen.
00:01:42: Und ich hoffe natürlich, dass ich den einen oder anderen von euch auch zum Laufen bewegen kann. Aufpassen, Ihr müsst den Podcast bis zum Ende hören, denn wir announcen nach jeder Folge eine Challenge, weil wir wollen euch ein bisschen eine Hausaufgabe mitgeben. Mir hilft es immer, wenn man Hey, du musst das und das machen.
00:01:59: Ich brauche einen Plan. Und die Person auf die wahrscheinlich nicht wahrscheinlich eigentlich ist die einzige eine der wenigen Personen, auf die seit eineinhalb Jahren, aber sowas von hoch. Wenn die sagt, du hast das und das zum Tun, dann traue ich mich fast gar nicht, dass ich das nicht tue.
00:02:14: Und die Rede ist natürlich von meiner Leistungsdiagnostikerin mittlerweile sehr enge und gute Freundin. Sie ist mir so ans Herz gewachsen und zwar ist die Rede, ihr kennt sie, sie kommt in meinem Buch vor. Sie war schon bei uns zu Gast im Podcast. Bettina Krammer, danke, dass du wieder da bist.
00:02:29: Danke, dass ich da sein darf. Auch du bist mir ans Herz gewachsen. Ich bin ein bisschen eine Wü weil du hast mit mir gestartet und deshalb passt der Podcast heute ganz gut. Wir wollen darüber sprechen, wie man wirklich reinkommt und zwar ohne dass wir viel Shishi daher erzählen und Daten und Fakten und Pase und was da dein Schritt längen und keine Ahnung, was es da nicht alles gibt, sondern wir wollen es wirklich runterbrechen, so wie du es bei mir auch gemacht hast, dass du es mir schmackhaft gemacht hast und du hast immer gesagt, meine Motivation ist, dass ich dich wirklich dazu bringe, dass du es lieben lernst.
00:03:03: Und ich weiß, der Tenor war jetzt wieder am Wochenende, wo ich gefragt habe, meine hey, was wollt ihr wissen zum Thema Laufen, dass ganz viel damit einfach ein Problem haben, dass man he probier's, aber ich scheiter. Woran liegt das?
00:03:22: Zuerst möchte ich so ein bisschen anfangen. Ich habe mich auf das vorbereitet und habe mich so zurückerinnert. Ich glaube viele da draußen, die uns jetzt zuhören, kennen den Moment. Du entschließt dich so, ich fange jetzt zum Laufen an, läufst los, nimmst deine Schuhe, laufst nach ein paar Meter, denkst what the fuck, wenn ich das sagen darf, warum fühlt sich das so schlecht an?
00:03:54: Bei mir war es auch so, es ist jetzt wirklich schon Jahre her, aber irgendwie das Gefühl ist geblieben. Ich kann mich erinnern daran, ich bin gestartet und für mich war pushen, fordern, Base im Echtkilometer laufen und nach ein paar Metern habe ich mir gedacht, OK, laufen ist halt nichts für mich.
00:04:15: Jetzt im Nachhinein weiß ich war nicht das Problem, sondern wie ich gestartet habe ich viel zu schnell gestartet und bei dir war es so ein bisschen dein Wunsch, das Ziel, das hat mir nicht gefallen, mein Wunsch, mein Ziel war nachhaltig dir das Laufen so schmackhaft zu machen, dass du es lieben lernst.
00:04:39: Und das ist mir gelungen, das ist so gut gelungen, ich schwör's euch. Und jetzt muss ich wirklich sagen, für alle, die jetzt zuhören und sagen okay, jetzt Gib mir den Podcast. Ich mag, ich bin keine Läuferin, ich war genau gleich. Und alles, was die Bettina jetzt gerade beschrieben hat. Und deshalb ist mir das so wichtig, dass wir da voll ehrlich und voll offen miteinander reden, weil ich kenne das Gefühl, das was du beschrieben hast.
00:04:59: Und ich habe auch, wie ich begonnen habe, bevor ich zu dir gekommen bin, bevor der Georg gesagt hat, Hey, geh zur Bettina, ich kenne dich von meiner Red Bull Zeit. Man muss dazu sagen, die Bettina ist normalerweise in anderen Gefilden unter und das ist gar nicht so gewesen. Entschuldigung, jetzt natürlich nicht mehr, aber du weißt, du bist es halt gewohnt.
00:05:15: Genau. Und jetzt zu Hey, wir sprechen über solche Basics, ist gar nicht einmal so leicht, glaube ich, weil du halt einfach ganz andere Gegebenheiten gehabt hast. Deshalb finde ich das umso cooler, dass du Hey, du machst dir Gedanken, wie war das damals bei dir? Weil das ist wirklich schon lange her. Dazwischen liegen unzählige Leistungstests mit Spitzensportler in Orgen Unternehmen und so weiter.
00:05:36: Aber das Coole ist, du hast deine Leidenschaft gefunden. Das sind Leute wie ich, die dann zu dir gekommen sind, zu dir zum Testen, zum gesteuerten Training. Und so war es bei mir nämlich auch. Und ich bin da hingegangen und hab mir gedacht, ja, jetzt bin ich gespannt, jetzt fangen wir einfach einmal an.
00:05:52: Und ich hab tatsächlich, und das wollte ich jetzt eigentlich erzählen, total verkehrt angefangen, weil ich weiß noch, ich hab damals, ich war eine von denen zu schnell und mit Intervalle angefangen. Das ist ja Wahnsinn. Und genau das ist der Punkt, warum scheitern so viel? Genau der Punkt, der die getroffen hat damals.
00:06:10: Es ist nicht das Laufen selbst, es ist das Tempo. Laufen selbst ist nicht das Problem, sondern wie wir anfangen. Aber wie zum Beispiel, wenn man sagt, und das war wirklich eine Frage, die oft kommen, ist auch wie fange ich denn an? Es gibt verschiedene Methoden.
00:06:26: Es gibt run, walk, run. Ich sage jetzt einfach ein paar, dann gibt es welche mit nur gehen, dann gibt es welche. Und das Problem ist ja auch, und ich glaube, deshalb ist uns beiden so wichtig, dass wir uns da ganz offen und ehrlich unterhalten. Es gibt so viel auf Social Media, wo gesagt fang doch so an.
00:06:45: Aber das ist einfach, es ist ja so individuell immer noch. Und trotzdem gibt es aber vielleicht eine Einstiegsregel. Das Wichtigste ist, schaut mal hin, was braucht es, zum Laufen zu beginnen? Was braucht es oder besser gesagt was braucht es nicht?
00:07:02: Kondition brauche ich keine, weil ich kriege durchs Laufen. Es braucht kein High End Equipment, es braucht kein Top Fitness. Was braucht es? Ich muss gesund sein. Meine Gelenke müssen so weit gesund sein, dass ich nicht schon mit Schmerz anfang einen Laufschuh brauche Und das Wichtigste ist den Willen, dass ich anfange und die Bereitschaft, dass ich sage, ich fange langsam an.
00:07:38: Wenn ich mir das einmal überleg, was da jetzt drinnen war, das ist nicht viel. Gesund muss ich sein, nichts wehtun soll und eine Laufshow brauche und den Willen dazu, dass ich beginnen will und dann bin ich erst dort, wie ich beginnen soll.
00:07:55: Es ist eigentlich so simpel und wir sind aber durch das alles schneller, höher, weiter und am besten schneller habe ich jetzt als erstes gesagt, weil es wirklich so ist. Keiner hat mehr diese Geduld und für mich war das ja auch, ich kann immer nur mich als Beispiel hernehmen am Anfang.
00:08:11: Ich hab mir gedacht, was ist das für ein Schass? Jetzt bin ich auf diesem Laufband, dann sagst ja, laufen wir mit 6 km h und da habe ich schon Probleme gehabt. Also es ist jetzt nicht so 6 km h ist was für Pace umgerechnet wie immer mit den Pace umrechnen, ein ER Pace und so. Jetzt muss man sich überlegen, jetzt gibt es diese ganzen Run Clubs, über das reden wir später dann auch noch mit Er Pace und je schneller 6 ist eh schon langsam und ich habe mit einem Er Pace begonnen und das war ja fast gehen und ich bin nicht der geduldigste Mensch.
00:08:38: Aber was soll man denn machen? Du musst halt irgendwo anfangen und genau das ist der Punkt. Das wichtigste Tool beim Anfangen ist die Geschwindigkeit dazu die Regelmäßigkeit, die Dauer gar nicht so und Pace und Distanz tut's ausklammern.
00:08:58: Die Geschwindigkeit so wie bei dir. Wir sind die 6 km h nicht gegangen, sondern schon gelaufen. Das ist schon der erste Schritt und dann hab ich das Zeichen gebrabt. Aber das macht den Unterschied. Wenn du zu schnell startest, wirst du dich nie verändern.
00:09:16: Nicht die Länge, die Geschwindigkeit vom Lauf macht dich zum Läufer, sondern die Regelmäßigkeit. Wenn wir jetzt sagen, wir holen alle da draußen ab und okay, ihr beginnt wirklich erst, ihr könnt noch nicht laufen, ihr schafft keine 5 km es ist OK, dann geht so schnell ihr könnt.
00:09:39: Das ist meistens so 6 km h base und dann sollten sie versuchen ein paar Minuten zu laufen. Es ist völlig egal, ob das 2, 3, 4, 5, 10 Minuten sind und dann gehe ich wieder. Also ich nehme mir vor, mich zu bewegen, muss nicht einmal laufen sein.
00:09:59: Mach das eine gewisse Zeit im Geh Modus, gehe in den Laufmodus und gehe wieder zurück. Und dann habe ich meine mir vorgenommene Zeit. Egal ob das 20 Minuten sind, 30, 40 Minuten sind am Anfang. Wenn jetzt jemand zuhört und der weiß OK, die zwei wichtigsten Dinge, ich fasse nochmal zusammen, ist zum einen langsam und wirklich langsam.
00:10:22: Ich weiß, das ist komisch am Anfang. Wir haben alte Frauen am Ring überholt. Hut ab, Chapeau. Ich hab mir gedacht, was ist mit mir los? So alt bin ich noch nicht, aber ich hab's durchgezogen. Ich habe mich an das gehalten und diese Regelmäßigkeit und dann Und wenn die zwei jetzt einmal okay, wenn man sagt okay, Regelmäßigkeit, was empfiehlst du am Anfang?
00:10:42: Zweimal in der Woche, dreimal in der Woche? Und ich glaube, was auch viel brauchen, trotz alledem, wie lang soll die am Anfang laufen oder gehen oder halt dieses Programm machen? Halbe Stunde, dreimal halbe Stunde. Vielleicht kannst du ihnen da noch irgendwas an die Hand geben, dass man sagt okay, das ist jetzt ein Ziel, an dem können Sie, das ist realistisch und an dem halten sie sich jetzt einmal für die nächsten Wochen.
00:11:03: Wenn ich wirklich beginne, soll ich mir vornehmen, am Anfang jeden zweiten Tag was zu tun, mich nicht überfordern? Es soll eher die Regelmäßigkeit im Vordergrund stehen als die Motivation.
00:11:23: Also macht das jeden zweiten Tag 20 Minuten, 25 Minuten, so dass es zum Alltag passt, aber dafür wirklich ein, zwei, drei, vier Wochen regelmäßig. Aber Bettina, da wird es jetzt ganz viele Leute geben, die Wie sollte das gehen? Jeden zweiten Tag kann man nicht irgendwas Realistisches machen, was meinem Alltag passt?
00:11:41: Ich weiß, dass ich ganz viele Mamas habe, die zuhören, die einfach von einem zum anderen fetzen und wie soll das gehen? Das schaffe ich einfach nicht beim besten Willen nicht. Für alleinerziehende Mamas vielleicht auch, die einfach Probleme haben, dass überhaupt irgendwas da tun. Schafft man es? Und das war auch eine Frage Time Management schwierig bei ihr.
00:11:57: Sie schafft es generell nur zweimal die Woche und es ist halt Sache. Sie wird nur schwer besser. Was sagen mir solche Leute? Zweimal die Woche ist besser als gar nicht. Ich glaube, dass man ehrlich zu sich selber sein soll, dass man sich überlegen soll.
00:12:16: 20 Minuten am Tag. Ich hoffe, viele haben dein Buch gelesen und wissen, wo ich hinschauen kann, dass ich 20 Minuten Zeit für mich, Mehrwert für mich über den Tag verteilt finden kann.
00:12:37: Ich glaube niemanden, der nicht sagt, er findet jeden zweiten Tag 20 Minuten für sich. Ist so. Es ist eine Einstellungssache. Es ist beinhart. Ich muss mir die Frage Will ich was verändern, will ich einen Mehrwert?
00:12:53: Dann muss ich was aufwenden dafür. Und 20 Minuten, jetzt habe ich sieben Tage in der Woche, jeden zweiten Tag. Das sind drei bis vier Tage. Drei bis vier mal 20 Minuten. Das soll jeder schaffen. Das lassen wir so stehen, weil ich finde, das ist so.
00:13:11: Ich glaube, wir müssen alle wieder lernen, Prioritäten zu setzen für uns. Wir machen es ja für andere Leute auch, Weißt du, ich mein und deshalb, du hast damals zu mir gesagt, ich brauche vier bis sechs Stunden Kari die Woche. Du hast aber schon betont, Eher wären cool 6 Stunden Karin, als 4 Stunden, weil sonst geht das hinter und vor nicht aus.
00:13:27: Naja, wir haben ein klares Wir haben viel zu wenig Zeit. So ist es. Genau. Aber was ich damit sagen will ist, ich hab's auch geschafft, dass ich die Zeit finde und ich hab 6 Stunden Cardio gemacht und zu mir haben Leute, da wünsche ich dir viel Spaß, wenn du das machen willst. Ich bin Halt dann 7 hergefahren ins Büro und bin halt davor schon Stunde gegangen oder bin halt dann aufs Radl gegangen und so weiter.
00:13:45: Ich habe es geschafft, ja, ich habe keine Kinder, aber ich hab trotzdem ganz, ganz viel zu tun. Wie auch immer, nehmt euch die Zeit und plant es ein. Das Coole ist, es gibt keine Ausrede, es ist zu teuer. Es gibt keine Ausrede, da muss ich mich anmelden.
00:14:01: Es gibt keine Ausrede. Es gibt keine. Weil du hast fast jeder hat Laufschuh daheim mittlerweile. Und am Anfang ziehst du halt einmal das an, was du daheim hast und wenn du besser wirst, wahrscheinlich wird es eh besser oder investierst in einem Laufschuh. Da gibt es auch schon super günstige Geschichten und dann verabredet euch vielleicht bei deiner Freundin und dann ein bisschen ratschen, eh umso besser.
00:14:19: Aber es kostet euch in Wahrheit nur diese 20 Minuten und das ist ein Invest. Das kostet euch nicht einmal was, sondern das ist ein Invest in dich und deine Gesundheit genau in den Alltag versuchen zu integrieren. Ich bringe die Kinder in den Kindergarten, in die Schule und ziehe halt nicht schon die Snickers oder die Ballerinas an, sondern sondern ich lauf Schuhe und gehe dort eine zügige Runde.
00:14:43: Also gerade am Anfang, wir reden ja nicht davon, du musst viermal in der Woche trainieren, eine Stunde, sondern es geht ja die Regelmäßigkeit zu finden. Und egal, ob ich die Kinder aussteigen lasse oder abhole und kurz vorher hinfahre und mich dort zügig bewege, seid kreativ, versucht, versucht es zu integrieren und es gibt so viele Möglichkeiten.
00:15:07: Wenn man genau hinschaut, gibt es auch bei denen, die wenig Zeit haben, was sicher stimmt. Bitte versteht mich nicht falsch. Also ich würde nicht sagen, dass jeder viel Zeit hat, aber man findet sie, wenn es einem wichtig ist und wenn man genau hinschaut.
00:15:22: Und ich glaube, wir wollen ja alle das coolste, gesündeste und beste Leben leben. Also das ist halt mein Anspruch. Und da hat es irgendwann einmal geschnackelt bei mir, weil ich mir gedacht hab, hey, ich will im Alter gut beieinander sein, ich will was für mich tun und was bei mir dann wirklich cool war.
00:15:39: Und das möchte ich euch einfach als Motivation mitgeben für eure Reise. Wenn ihr jetzt sagt den Podcast und ihr gebt euch einen Ruck und ihr macht das. Es ist so gut für den Kopf. Ich hätte mir das niemals gedacht. Am Anfang habe ich mir nur gedacht, ja, passt schon. Aber ich hab gerade im Vorgespräch auch mit der Bettina gesagt, ich habe nicht einmal das Gefühl jetzt.
00:15:57: Und das hat Wahrscheinlich können wir dann auch noch mal drüber sprechen, wann macht es klick, ein Zettel dauert. Über das reden wir gleich nochmal. Und dann habe ich mir Hey, ich freu mich drauf. Es tut mir gut. Es war wie so meditativ schon fast, würde ich sagen. Nochmal, ich möchte es immer ganz klar betonen. Ich habe es gehasst.
00:16:12: Ich habe glute Birnen gehabt. Wir wollten Georg nie waren in Kapstadt laufen. Ich wollte die Schuhe ins Meer reinschnäuzen. Ich hab Was ist das für ein Scheiß? Aber größter viel zu schnell. Ich hab geglaubt, ich bin die Rückennummer 39 Georg Teigl und kann da jetzt mit ihm mitfetzen.
00:16:28: Für ihn war das natürlich nichts ein Spaziergang. Und ich hab mir Ich kann nicht mehr. Also auch wenn ihr euch verabredet mit Freundinnen, mit Freunden, mit einem Date, wurscht. Euer Tempo. Das ist, glaube ich, ganz wichtig. Ganz, ganz, ganz, ganz wichtig.
00:16:44: Das ist der Schlüssel. Das Tempo ist der Schlüssel und die Regelmäßigkeit. Dann kommt das vom Kampf schon irgendwann einmal Richtung Mehrwert. Was du jetzt angesprochen hast, was du so bemerkt hast, was du erfahren hast, dürfen.
00:17:00: Viele fragen mich wie viele Wochen, wie lang muss ich durchhalten und wann kommt es? Das ist ganz unterschiedlich. Auf die Frage zurückzukommen, naja, ich habe nur zweimal in der Woche Zeit, dann wird es halt länger dauern. Deshalb sage ich immer viermal die Woche, gar nicht vier Stunden, sondern viermal die Woche.
00:17:21: Das können ja viermal 20 Minuten sein. Dann wird durch die Regelmäßigkeit dieser Kampf zum Mehrwert. Dieses Es ist mühsam, es ist eine Überwindung, Es fühlt sich fad an, es ist frustrierend.
00:17:36: Das können wir nicht. Oder wie ist dir gegangen? Das können wir nicht schönreden. Nein, gar nicht. Ich glaube, das ist wirklich was. Wir wollen jetzt da uns auch nicht hinsetzen und sagen, beginnt zu laufen und es ist alles. Es ist am Anfang echt nicht geil, aber es wird besser, weil du ja auch besser wirst.
00:17:54: Das ist so. Genau das ist der Punkt. Dieses Aber das ist eigentlich, das wird die Motivation sein. Und das ist unsere Aufgabe. Ich sehe das heute als unsere Aufgabe, dass wir allen da draußen helfen, diese Zeit zu überbrücken bis zu dem Punkt, wo sie es spüren.
00:18:12: Weil da brauchen sie uns, dass wir sie an der Hand nehmen. Da brauchen sie Laufgemeinschaften, die sie durchtragen. Ich bin ja, du weißt, ich bin kritisch, was so Lauf Club und so Geschichten, Communities betrifft.
00:18:28: Aber gerade am Beginn, dass ich das teilen kann, dass ich andere Gesichter sehe, wo ich mir hu schauen gleich frustrierend aus wie ich. Das braucht es. Und dann, wenn der Mehrwert, wann der Punkt kommt, wo dieses aber kommt, da braucht uns keiner mehr.
00:18:46: Da funktioniert es. Es fühlt sich leichter an. Es ist das erste Mal, dass du dich besser fühlst nach dem Laufen, wie erschöpft. Du wirst leistungsfähiger, Du merkst, es geht alles leichter. Die Atmung wird besser, der Puls wird ruhiger, das Nervensystem Stressabbau, so wie du das beschreibst.
00:19:05: Ich werde viel klarer, ich werde frischer sein nach dem Laufen wieder vor. Das wäre aber nicht schaffen, wenn ich Vollgas renn und vielleicht Irgendwo habe ich schon mal gehört, Intervalle gibt es, sondern da sind wir wieder bei der Geschwindigkeit. Wenn ich die Geschwindigkeit ganz, ganz niedrig halte, wird dieser Mehrwert kommen, Die Regenerationsfähigkeit, zwei Punkte habe ich noch.
00:19:27: Und das Immunsystem beeinflusse ich durch dieses regelmäßige, niederintensive, langsame Laufen, Afoxia. Und weißt du, so wie du das beschreibst, wenn das Laufen dann gar nicht mehr so viel Energie braucht, wie es dir gibt, dann wird es nachhaltig.
00:19:50: Und das ist das cool, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, eben auch gemeinsam. Wir haben eine Challenge ausgerufen mit DM gemeinsam und zwar treffen uns zweimal vor dem Frauenlauf, also wenn der Podcast ausgestrahlt wird am selben Tag, also sprich am Dienstag gehen wir ja immer laufen mit der Community und am Abend, also morgen, zeichnen am Montag auf und dann gehen wir nochmal kurz vorm Frauenlauf.
00:20:12: Und das finde ich richtig cool, weil es gibt Ende Mai den Frauenlauf. Und das ist jetzt so diese selbsternannte Challenge auch für vielleicht jemanden, der in Vorarlberg wohnt, der jetzt bei unseren zwei Meetups nicht dabei sein kann oder Run Clubs oder wie auch immer. Der kann Hey, mach mit uns.
00:20:27: Wir rufen dann die Challenge aus am Ende und der kann sich mit uns vorbereiten. Und unser Ziel ist wirklich der Betino Mindset ganz, ganz klar, dass man Hey, zerdenkt nicht, sondern startet einfach einmal und zwar in eurem Tempo. Und ich weiß, wir wollen alle viel, vor allem wir Frauen, wir glauben immer, wir sind unbreakable, wir müssen durchpushen und das tun wir ja auch jeden Tag.
00:20:49: Im Alltag geben wir alles. Das ist einfach so. Aber wir können auch bei solchen Sachen einmal ein bisschen den Druck rausnehmen und da darf man so sein, wie wir sind. Und wenn ich anfange zu laufen, dann kann ich nicht gleich reißen und zeigen, ich hab das auch gelabt, sondern man muss sich Zeit geben.
00:21:06: Das ist einfach so Ganz Wenn ich besser werden will, muss ich langsam anfangen. Wenn ich mich zerstören will, wenn es mir wurscht ist, wie es mir geht, dann sollte jeder machen, was er will. Nur nachhaltig ist es nicht.
00:21:22: Und ich denke mir gerade deshalb, weil unser Alltag eh getaktet ist und voll ist und schnell ist, brauche ich einen Ausgleich. Und ihr werdet merken, ihr kippt hinein. So wie du bist ja das Paradebeispiel dieser Binker Ausdauersportlerin.
00:21:40: Hast du mir am Anfang gesagt, laufen, Ich hasse Laufen. Und jetzt siehst du es zuerst schwarz, jetzt weiß Du merkst den Mehrwert, du spürst es und das müssen Sie uns glauben.
00:21:56: Du bist das beste Beispiel dafür und bis dorthin finde ich das super. Jetzt ist eigentlich die Möglichkeit für alle da draußen, dass sie Ich lasse mich tragen, ich bin unterstützt. Das ist so eine coole Geschichte.
00:22:13: Jetzt probiere es. Ich bin nicht allein und es geht allen gleich. Ich sehe das. Ich sehe das so oft. Die Menschen scheitern nicht am Laufen, sie scheitern am Tempo. Und wenn sie das einmal heraußen haben, dass es langsamer, leichter ist und sich gut anfühlt und besser wird, dann funktioniert.
00:22:33: Und du hast jetzt eine Sache gesprochen, es scheitert bestimmt am Tempo, aber weißt woran ich glaube, dass es auch noch scheitert. Und es ist Social Media, weil unsere Generation oder wir schauen durch so dang dang dang, dang dang. Du siehst, ich hab mich selber wieder erwischt, weil denke ich mir jetzt bereite ich mich auf den Halbmarathon vor, der ist diese Woche Sonntag in Wien und dann schaue ich und dann bin ich in so einem Algorithmus drinnen und dann sagt mir diese ganzen Du bist eigentlich nur cool, wenn du es unter zwei Stunden schaffst.
00:22:59: Das wird dir suggeriert. Und ich glaube schon, dass viele Leute dann überhaupt sich das gar nicht zutrauen. Sie haben Angst generell bevor ich überhaupt einmal anfange mit der Geschwindigkeit und sie zerdenken Dinge, weil ich habe es jetzt auch in die Fragen gesehen am Wochenende, die ich in die Runde geworfen habe.
00:23:14: Viele Leute fragen dann weiß ich nicht, was für Laufschuhe, Ich weiß nicht, was für Uhr, Ich weiß nicht, was ich davor essen soll, ich weiß nicht was weiß ich. Da waren so viele Fragen dabei, wo ich mir Fang einfach einmal an. Ist ja wurscht oder eine hat mich wo tun.
00:23:30: Vollkommen legitime Frage. Ich verstehe das, aber tu es einfach in deine Hosentasche rein und fang einfach einmal damit an. Ich habe auch nicht das perfekte Setup gehabt. Ich hab gute Schuhe gehabt. Das weiß ich, weil du gesagt hast, hey, investiere in gute Schuhe und ich gewusst, was ich vorhabe. Aber ansonsten habe ich mir überhaupt keinen Kopf darüber zerbrochen, was ich jetzt was ist.
00:23:47: Und da muss der draufkommen. Ich bin auf viel Sachen, aber mir kommt vor, die Gesellschaft heutzutage ist so, Sie wollen so einen genauen Fahrplan haben, zerdenken, bevor sie starten. Und ich glaube dass das auch noch ein Problem ist. Neben der Geschwindigkeit. Da gebe ich dir recht.
00:24:03: Da gebe ich dir recht. Das, was wir sehen, ist der perfekte Körper, das perfekte Outfit, die perfekte Base, das nicht verschwitzte, nicht zerstörte Gesicht, die perfekte Frisur. Also ich denke mir, wenn ich vom Laufen komme, schaue ich aus wie aus der Dusche kamen.
00:24:23: Aber da müssen wir ein bisschen sensibilisieren auf dem Hausverstand. Wenn ich mich wirklich dem aussetze, fragt euch einmal, ob das greifbar ist.
00:24:40: Glaubt ihr das wirklich? Genauer hinschauen einfach und von mir aus registrieren, aber nicht wahrnehmen und abspeichern. Was geht's? Ihr wollt euch was Gutes tun und ihr wollt einen Mehrwert Und auf Social Media Menschen dargestellt werden, wo ich als aus der Branche kommende oft schmunzeln muss.
00:25:06: Für mich ist es dann wie Comic durchblättern, weil es teilweise so weit weg ist. Aber du hast schon recht, es ist mitunter neben der Geschwindigkeit, neben dem Tempo ist es ein großes Thema, dass viele eine falsche Erwartungshaltung haben, eine falsche Vorstellung haben.
00:25:23: Das ist das Gleiche wie aus meiner Generation. Wenn es nicht speibst nach dem Training war es kein Training. Wenn nicht alles weh tut, war es kein Training. Falsch, stimmt nicht, Bitte zerstört euch nicht, zerstört euch nicht und zerdenkt nicht.
00:25:38: Ich glaube, man kann schon ein bisschen auf das vertrauen, wie du sagst, das ist ein Hausverstand. Es ist wurscht, wenn du das Handy einmal 20 Minuten in der Hand hältst, du läufst jetzt eh nicht einen Marathon mit 5 Stunden oder was auch immer, wie schnell spielt keine Rolle. Dann kannst du Gedanken machen über das Setup, aber nicht zerdenken, bevor ich überhaupt erst loslege, Weil ich glaube, dass das schon uns oft ein bisschen hindert, weil wir uns halt selber im Weg stehen.
00:25:58: Und ich glaube, wenn du bei dir bist und einfach einmal tust, dann der Unterschied von deiner Generation zu meiner, obwohl wir fast die gleiche sind. Du sagst halt das Handy einfach einmal 5 Kilo. Du sagst, lass daheim. Ich sag, lass daheim, spür dich, hör rein, tut was weh, tut mir gut, Zwick 2, geht der Wind her, die Vogel wahrnehmen, Achtsamkeit.
00:26:24: Das ist so ein wichtiger Punkt, weil ich kann mir das ja schon gar nicht mehr vorstellen, weil da habe ich dann Weil das ist ja das Beste. Wir finden ja für alles Ausreden, warum man das jetzt so tun muss. Und oft sind Ausreden ja nur Entschuldigung, dass ich es nicht tun muss. Und ich finde schon, ich denke mir, ich muss jetzt das Handy mitnehmen.
00:26:41: Jetzt kommt nämlich das Doofste, was ich jetzt sage, weil ich konnte mich verlaufen. So ein Scheiß. Ich bin in Wien, ich renne jeden Tag dieselbe Strecke, die Ringrunde weiß genau wie von A nach B kom. Und ich habe ein bisschen Thema, dass ich sage, ich tu mir schwer, dass ich mich nicht berieseln lasse. Und wenn es nur Musik ist oder Podcast ist, wo ich vielleicht eh nur semi zuhör, aber ich habe was, was mich beschäftigt, weil ich natürlich dann schon das ist meine Art von meditieren.
00:27:04: Das habe ich für mich herausgefunden, weil ganz ohne finde ich auch Zach. Aber ich glaube, da muss jeder für sich die Entscheidung treffen, was er will, was er nicht will. Aber das war ein ganz, ganz wichtiger Punkt, den du jetzt gerade angesprochen hast. Lassen wir doch das Kastl einfach einmal daheim. Ich find, viele fragen mich, soll ich was hören, soll ich nichts hören, Wie soll ich drinnen, Kann ich draußen, also soll ich draußen nur draußen laufen?
00:27:27: Kann ich am Laufband auch laufen? Völlig wurscht. Hauptsache ihr bewegt euch. Ob du dich jetzt wohlfühlst, wenn du Berieselung hast, mach es. Wenn der Nächste sagt, ich möchte gerne die Natur hören, mach es. Das Wichtige ist es zu tun, es regelmäßig zu tun und mit der richtigen Geschwindigkeit.
00:27:49: Und die richtige Geschwindigkeit ist am Anfang. Ich gehe jetzt immer davon aus, Menschen, die mit Laufen beginnen wollen von gehen diese Geschwindigkeit laufen zu versuchen, gehen habe ich immer einen Fuß am Boden.
00:28:06: Beim Laufen habe ich eine Flugphase. Das heißt, das ist sowieso schon anstrengender. Aber bleibt bei dieser Geschwindigkeit, auch wenn ihr das Gefühl habt danach he anstrengend war das jetzt nicht. Eigentlich fühle ich mich besser als vorher. Genau das ist das Richtige.
00:28:22: Erinner dich zurück. Du hast gesagt, naja, aufregend war es nicht, aber eigentlich fühle ich mich gut, dann wird man besser, wie du sagst. Das sind die Einheiten, die die Viere hauen. Und es ist jetzt zum Beispiel am Wochenende waren wir daheim und dann habe ich mir gedacht, ich freu mich aufs Laufen, ich freu mich jetzt und ich hab gewusst, es ist nur lockerer Lauf, aber ich hab mich selbst auf den Long Run, den wir zwar gemeinsam gemacht haben, auch voll gefreut weil ich mir gedacht Hey, heute laufe ich mal länger, schauen wir mal, wie es ist, schauen wir mal, wie es.
00:28:49: Und der Moment, wo du mir die Uhr weggenommen hast, der war für mich richtig befreiend. Ich hab gewusst, du schaust auf meine Uhr. Ich hab gewusst, ich muss mich nicht konzentrieren auf Pace, auf auf Buis. Ich bin einfach nur gelaufen. Und es war für mich so ein schönes Gefühl, so laufen zu können.
00:29:05: Das kann ich da gar nicht sagen. Und deshalb nehmt euch diesen Druck raus, nehmt euch diesen Stress raus, horcht ein bisschen mehr auf euch. Ich weiß schon, dass das am Anfang schwierig ist, aber das zum Beispiel hat mir so ein bisschen die Augen geöffnet, weil ich mir gedacht habe, so der Georg sagt oft, du wirst ja, wo ich Gespür habe für deinen Körper beim Laufen, habe ich das einfach noch nicht.
00:29:22: Das habe ich im Krafttraining, weil ich weiß, das mache ich seit so vielen Jahren. Das habe ich bei ganz vielen Sachen in meinem Leben ein gutes Gespür. Aber wenn ich anfange, woher soll ich das Gespür nehmen? Da geht sein ganzes Karriere oder sein ganzes Leben ist der immer gelaufen. Er weiß genau Ö jetzt bin ich drüber oder jetzt kann ich noch ein bisschen pushen. Ich habe das noch nicht, leider immer noch nicht, jetzt erst recht nicht, weil meine Uhr war nicht kalibriert, passiert wurscht, sind wir draufgekommen.
00:29:43: Jetzt muss ich mir das wieder lernen. Aber das ist so eine Challenge, die ich mir selbst auferlege als Karin. Das tue ich jetzt offiziell, tue ich jetzt kund. Das möchte ich für mich viel mehr machen, vielleicht weniger Uhr, mehr auf mich horchen und mehr wieder mich spüren. Das ist, glaube ich, ein Ziel von mir, das ich jetzt offiziell ausspreche.
00:30:01: Habe ich eigentlich so noch gar nicht gemacht, auch mit dir noch nicht, weil das ist oft mehr Stress als alles andere. Jetzt natürlich haben wir wieder ein Ziel gehabt, Halbmarathon und so weiter. Aber ich glaube, unter dem Jahr verteilt, wenn man sagt, okay, man macht mehrere Einheiten ohne diesen Stress, ist das zehnmal geiler, weil dann kannst du wirklich so sein.
00:30:17: Aber das musst du erlernen, glaube ich. Zwei Georg, der Georg, du hast gesagt, der gespürt seinen Körper und der kann das und kennt es woher? Der hat sein Leben lang Feedback bekommen, seinen Körper zu spüren oder kennenzulernen.
00:30:36: Die sind auch immer wieder gekommen zu den Tests und haben Feedback gekriegt und eine Einordnung, Wo stehe ich, wo bin ich? Der ist über die Jahre kalibriert und hat das jetzt im Effeff zu deinem Wunsch, dass du sagst, ich möchte mich weniger verunsichern lassen und möchte ein bisschen mehr aufs Gefühl gehen.
00:30:57: Finde ich gut wichtig, gut, richtig. Aber das kannst du auch machen. Ich zum Beispiel lauf weg, starte meine Uhr und lauf und höre in mich hinein und am Ende entweder schaue ich zwischendurch drauf und wenn nicht, stoppe ich es am Ende ab.
00:31:14: Und im Nachhinein, wenn ich weiß, wie es sich angefühlt hat, schaue ich mir an, wie war es eigentlich und dann habe ich einen Mehrwert. Also ich tu mir immer, du weißt, ich tue gerne quantifizieren und brauch zahlen und so, aber dann kriege ich ein Feedback und warum soll ich das Feedback hergeben, wenn ich es schon hab?
00:31:34: Für alle, die jetzt anfangen wollen, vergisst es. Tut nicht darüber nachdenken, ob ihr eine Pulsuhr braucht, ob ihr eine Laufschule braucht, ob ihr die super Laufschuhe braucht. Das ist alles nicht notwendig. Das Wichtige ist, eine Routine aufzubauen, gar nicht so übermotiviert zu sein und sagen, das ist jetzt der längste Lauf und das ist der beste.
00:31:57: Nein, sondern immer der wichtigste Lauf ist nicht der längste, sondern der, den man wirklich läuft. Also der nächste, den man wirklich läuft. Das ist viel, viel wichtiger. Und dann kommen alle auf einen Punkt, wo es sich gut anfühlt, wo es Alltag wird.
00:32:15: Und dann macht es Sinn, ein Pulso zu nehmen, genauer hinzuschauen, den Trainingszustand über gesteuerte Trainings erheben zu lassen, Feedback zu bekommen, dann weiterzukommen. Aber ich glaube, so das Wichtigste heute ist, lasst euch mitnehmen am Anfang jetzt nützt die Gelegenheit, dass jetzt jemand bei euch ist, euch bei der Hand nimmt, dass er euch überwindet, dass sie es schaffen.
00:32:44: Und wenn es dann läuft, dann kommt das Next Level und dann kommen andere Inhalte, die wichtig werden, aber die sollten jetzt nicht wichtig sein. Ich glaube, besser hätte ich es auch gar nicht sagen können. Jetzt außer dass ich euch wirklich nochmal aufrufe.
00:33:01: Lasst euch darauf ein. Wir haben jetzt bis Zum Frauenlauf der 30. Mai, da haben sich jetzt 50 Frauen gemeldet bei mir. Wir machen das gemeinsam, wir treffen uns jetzt zweimal, Aber das soll nicht heißen, dass Mädels Jungs, natürlich kann jeder mitmachen. Aus Kärnten nicht dabei sein kann Tirol, Vorarlberg, Salzburg und so weiter.
00:33:21: Probieren wir es doch einfach einmal. Macht es für euch. Die Bettina hat euch jetzt die absoluten Basics erklärt, wie man richtig rein startet und was man machen kann. Und natürlich kann man das immer steigern. Wir werden auch nochmal Erfolge machen, wo man okay, wir machen etwas für die, die noch mal besser werden wollen.
00:33:39: Denen können wir vielleicht auch mal was an die Hand geben. Aber heute ist es einfach darum gegangen, dass man Hey, mobilisiert euch auf. Und da haben wir gesagt, wir haben jetzt immer eine Challenge und wir hätten gern, dass ihr bis zur nächsten Folge in zwei Wochen, dass ihr viermal, also zweimal jede Woche mindestens laufen gehen kann man verhandeln gern sechsmal, sechsmal.
00:34:05: Dafür nicht nur laufen, sondern gehen. Laufen zählt auch. Aha, das heißt viermal, sechsmal. Das heißt dreimal pro Woche. Aber man kann sagen zweimal laufen und einmal optional laufen gehen. Ist das ein Deal für die, die wirklich erst beginnen? Die dürfen auch gehen und laufen in einer Einheit.
00:34:22: Okay, das heißt dreimal die Kombi, dreimal pro Woche. Genau. Also sechs Mal in den nächsten 14 Tagen. Und es muss nicht nur laufen sein, sondern es kann auch gehen sein. Wir dürfen sie nicht überfordern.
00:34:38: Gut, gibt's. Du hast gesagt run walk heißt es ja auf Instagram jetzt heutzutage, also auf Deutsch einfach geht's spazieren und laufen gleichzeitig oder schneller gehen, laufen. Aber da gibt es jetzt nicht unbedingt. Hast du da vielleicht noch irgendeinen Tipp oder einfach nur Keep it simple?
00:34:53: Fang So. Der Tipp ist der hineinhören. Der Tipp ist der hineinhören. Das heißt, ich gehe los, ich gehe schnell und dann sind es 7, 10, 12 Minuten. Das ist meiner Meinung nach nicht wichtig, aber ich bin aufgewärmt und dann versuche ich genau diese Geschwindigkeit, was ich gehe zu laufen und dann höre ich wieder in mich hinein.
00:35:18: Wenn ich merke, das ist schon super anstrengend, werde ich noch drei, fünf, sieben Minuten aufhören. Wenn es gut geht, versuche ich das zehn Minuten zu machen. Wenn ich merke, zu viel, gehe ich wieder ein Stück lauf vielleicht noch einmal.
00:35:35: Ob das jetzt 5, 3, 10, 2, wurscht. Völlig egal. Tastet euch heran, hört hinein, Tut das, was euch gut tut. Und ich glaube, was wir noch wichtig abschließend mitgeben wollen, ist, Das klingt so deppert, wenn ich das sage, Das hast du damals zu mir auch gesagt, am Laufbundl 6 km h könntest du ja auch gehen, aber du sollst leicht rabens oder hittingseln halt.
00:36:04: Und das ist am Anfang schaut das komisch aus. Der Georg ist dann manchmal auch mit, der nebenbei hätte alles machen können, Handstand und seitliche Ausfallschritte und was weiß ich war auch noch nachkommen. Und es ist schräg am Anfang. Aber wichtig, dass das Gehirn, glaube ich, auch merkt, du gehst schnell, du bewegst dich schnell und du tust locker laufen.
00:36:19: Damit meine ich wirklich locker. Es ist am Anfang komisch, aber macht das, weil ich glaube so bis er lernt irgendwie, dass ich halt ein bisschen, jetzt muss ich dich rein von der Biologie muss ich dich ein bisschen korrigieren. Okay, bitte unbedingt Gehirnkognition, Gehirn gebe ich da schon recht. Aber ergänzend die Herz Kreislauf, Es ist anstrengender, wenn ich gehe, trage ich meinen Körper nie ganz.
00:36:41: Wenn ich laufe, ist er in der Luft, dann trage ich mein Körpergewicht und stoffwechselmässig. Es ist viel anstrengender, wenn ich 6 km h lauf, als wenn ich es gehe. Aber wir wollen ja den Übergang schaffen für Frauen, die he Das ist so langsam, das kann nicht laufen.
00:37:00: Natürlich laufen, da macht es keinen Sinn, das zu geben. Cool. Also Leute, ja bitte, du hebst deinen Finger. Du hast nur eine Sache, das will ich unbedingt, wenn du schon da bist. Ein ganz, was mir sehr, sehr wichtig ist, ein Satz, den ich mitgeben möchte.
00:37:19: Du musst nicht gut sein, zu starten. Du musst starten, es irgendwann zu lieben. Gut sein musst nicht, aber du musst starten. Und damit beenden wir diesen Podcast.
00:37:35: Die allererste Folge der neuen Serie gemeinsam mit DM alles zum Thema Frauengesundheit. Also Leute, ihr müsst jetzt wenn euch das nicht motiviert, dann weiß ich es auch nicht. Holt uns am Laufenden, schreibt mir auf Instagram, kommentiert den Podcast, teilt den Podcast, schickt Freundinnen, die Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll.
00:37:56: Hinterlasst uns Kommentare. Ich möchte, dass so viel wie möglich mit dabei sind bei dieser Reise. Es ist nichts dabei. Ich bin das Paradebeispiel dafür, wie es ist, wenn du es überhaupt nicht magst und wie es aber dann ist, wenn es einmal cool wird und du es lieben lernst. Und das hat die Bettina definitiv geschafft.
00:38:13: Vielen, vielen Dank für deine Zeit. Es war großartig und ich freue mich, wenn man dann, also wir tauschen uns ja immer aus, wenn wir dann wirklich dazu motivieren konnten. Wie wird er berichten? Ich bin zuversichtlich, Ich hoffe auch und ich bin auch zuversichtlich, dass wir heute viele mitnehmen haben können.
00:38:31: Danke, Bettina. Danke Karin. Das war's für heute bei ganz ich deinem Podcast rund Frauengesundheit in Zusammenarbeit mit dm Drogeriemarkt. Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere uns, damit du keine neue Episode verpasst und wenn du Fragen oder Anmerkungen hast, schreib uns bitte jederzeit gern.
00:38:49: Jetzt ganz wichtig zum Bleib gesund, bleib stark und vor allem ganz du selbst. Bis zum nächsten Mal.
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