Träum dich mutig - aber nicht zu jedem Preis
Shownotes
Ich rede darüber, warum es mir gerade schwerfällt, mir selbst einzugestehen, dass sich nicht alles erzwingen lässt, nur weil man es unbedingt will. Warum Ziele sich verändern dürfen, ohne dass man sie gleich aufgibt, und warum es manchmal mehr Stärke braucht, ehrlich auf sich zu hören, als einfach nur stur weiterzumachen. Außerdem muss ich einfach nochmal Danke sagen für alles, was wegen meines Buchs gerade passiert.
Kapitel: 00:02:40 - Träume brauchen Arbeit 00:04:25 - Mein Ziel: Halbmarathon unter 2 Stunden 00:07:35 - Wenn Stress und Ehrgeiz zusammenprallen 00:09:49 - Buchlaunch, Energie und körperliche Grenzen 00:12:19 - Warum sich Ziele ändern dürfen 00:14:58 - Auf sich hören ist keine Schwäche 00:18:54 - Kritik, Community und der Blick nach vorn
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00:00:00: Das ist das, was ich euch mitgeben will am Weg, dass wir alle keine Maschinen sind. Wir sind alles Menschen und wir alle geben unser Bestes, egal wie das ausschaut. Manchmal ändern sich Dinge, manchmal verändern sich Wege, die wir uns vornehmen.
00:00:20: Aber wichtig ist, dass wir nicht abkommen.
00:00:42: Das wird jetzt gerade unterkommen. Das li. Herzlich willkommen eine neue Solo Podcast Folge mit mir und meiner tollen Stimme. Stefan Raab war das gell Org eigentlich, aber das war nur Qualitätsmusik. Versteht auf jeden Fall Herzlich willkommen zurück. Eine neue Solo Podcast Folge startet jetzt.
00:00:58: Und bevor wir loslegen mit einem Thema, das ihr wahrscheinlich so in der Form von mir gar nicht erwartet, habe ich mir gedacht. Nämlich nicht habe ich mir gedacht, sondern ist es für mich selbstverständlich, dass ich mich mal bedanke bei all denjenigen, die mein Buch gekauft haben. Ihr seid ein Wahnsinn.
00:01:14: Ich habe wirklich, und das ist kein Scheiß, nie im Leben damit gerechnet, dass das so abgeht. Ehrlich nicht. Wir sind Bestseller, also wir sind auf der österreichischen Bestsellerliste, aber wir sind nicht irgendwo auf der Liste Oben. Wir sind Nummer 1 Bestseller in Österreich. Gestört.
00:01:30: Also ich sagen kann, ich bin Bestsellerautorin. Da habe ich jetzt schon hundertmal das sagen müssen, ohne dass ich zum Riano fange, weil das hätte ich mir im Leben nie erwartet. Und es ist so arg, weil das Buch hat es schon mal gegeben. Ich habe über das auch geschrieben im Buch und ich habe einfach alles abgelassen, weil ich mir gedacht hab, das kann ich nicht rausbringen.
00:01:51: Das bin null ich, das geht sich nicht aus. Und und jetzt ist es genauso geworden, wie ich mir das immer vorgestellt habe, dass ich einfach quasi mit euch rede. Und das ist auch das Feedback, was ich bekommen habe, dass es so ist wie im Podcast, wo ich Red einfach drauf los und so ist das Buch auch.
00:02:07: Und für mich ist das voll selbstverständlich, weil ich hätte es anders gar nicht rausgebracht. Aber ich glaube, genau das ist das, wo ich so ein bisschen den Zeitgeist getroffen habe, weil halt sehr viel polished ist und sehr viel perfekt ist und dann schreibt man schön und redet schön und ich rede halt, wie man Schnabel gewachsen ist und ich schreibe halt auch so und das ist richtig, richtig cool.
00:02:22: Und da bin ich sehr, sehr stolz, dass uns das so gelungen ist und auch ein Stück weit auf mich, was mir immer sehr, sehr schwer fällt, dass ich das sage, ist mir jetzt sehr unangenehm, während ich das überhaupt ausspreche, aber das ist schon cool. Verrückt. Naja, auf jeden Fall vielen, vielen Dank.
00:02:40: Das Buch wird jetzt aktuell nachproduziert. Es ist ja fast überall ausverkauft. Es gibt noch ein paar vereinzelte Stück, die herumschwirren, aber ein bisschen geduldig müsst es noch sein. Ich schätze, Mitte April ist es wieder im Handel verfügbar und dann auf ein neues. Ja, das Buch heißt ja, wie wir alle wissen, Träum dich mutig mittlerweile, also die treuen Hörer innen.
00:03:00: Und es geht sehr, sehr viel darum, Ziele zu haben, Träume zu haben. Und ich betone ja immer wieder, was es dafür heißt, tun zu müssen. Also man kann nicht einfach nur erwarten, ich habe jetzt ein Ziel und ich träume vor mich hin, sondern ich muss schon was tun dafür. Und genau da trennt sich zum einen die Spreu vom Weizen.
00:03:19: Also ob du es jetzt wirklich tust oder ob du nur redest. Es gibt ganz viele, die, keine Ahnung, tausendmal aussehposaunen, sie machen das und sie machen das und dann auf einmal werden sie krank und dann können sie es nicht machen oder finden irgendwelche anderen Excuses, warum das dann irgendwie nicht so geht. Und ich bin halt ein Mensch, und das glaube ich, wisst ihr alle, die mir folgen, dass wenn ich mal ein Ziel vornehme, dann drei voll durch, dann gibt es das.
00:03:43: Und ich bin ja selbst mein größter Kritiker, mein größter Motivator. Aber ja, ich bin halt auch unglaublich streng mit mir und ihr kennt meine Laufreise und ich bin ja letztes Jahr den Halbmarathon gerannt, da ist mir ja 100 Millionen mal gesagt worden, das geht nicht und ich werde die Cardio nicht unterbringen, die ganzen Stunden, die ich brauche, das in 10 Wochen zu schaffen.
00:04:04: Und ich bin ja davor gar nicht gelaufen und ich hab's geschafft. Natürlich, mir war kotzübel und gefühlt Speibe im Gesicht und Kasweis und weiß ich nicht was. Und hab mir eigentlich bei der linken Windzeile, wo der Gegenwind war, bei null Grad geschworen, nie wieder mach ich den Scheiß, nie wieder renn ich freiwillig durch die Stadt und quäl mich da so durch.
00:04:25: Und natürlich, logisch, Karin bin Karin, habe ich mir dann, sobald ich das E Mail bekommen habe vom Vienna City Marathon, habe ich mich wieder angemeldet, die Trottel. Und dann habe ich aber mir das Ziel gesetzt, zuerst ein bisschen für mich. Ich glaube, ich habe es auf Instagram nie so wirklich kundgetan, was eigentlich mein Hintergedanke Ich wollte diesen Halbmarathon in unter zwei Stunden laufen.
00:04:44: Das war mein ganz klar ernanntes Ziel für mich selbst. Wenn man mich gefragt hat, habe ich es gesagt, aber ich habe da eigentlich nicht so viel drüber gesprochen und habe das für mich selbst so ein bisschen ausgemacht. Ich finde, das ist auch immer so ein bisschen schwierig, wenn mit mehr Leuten, mit denen du sprichst, umso mehr Feedback kriegt man.
00:05:02: Das kann positiv sein, das kann aber auch sein mit das geht sich nicht aus oder keine Ahnung was. Und ich hab halt bewusst mich dagegen entschieden, hab mir gedacht, ich mache das wirklich für mich und das ist halt auch was, was ich immer wieder auf Instagram sehe und da dürft ihr euch wirklich nicht verunsichern lassen. Für alle, die das halt nicht Es gibt so viele Leute, die irgendwelche Ziele aus sich ballern und nochmal, es ist so wichtig, dass man die hat, aber du musst halt auch was dafür tun.
00:05:24: Und ich kann tausend sportliche Ziele haben, aber das bedarf halt einfach Arbeit. Und das ist bei allem so im Leben. Und mir fällt das halt schon oft auf, dass man jetzt sagt, ich habe mich jetzt für das angemeldet und das mache ich jetzt und den Hyrox und weil das jetzt gerade ein Trend ist, ich sage jetzt nur eins oder den Triathlon oder was auch immer und dann siehst du es irgendwie nie trainieren oder halt zweimal Wochen laufen, das bringt dir halt nichts.
00:05:48: Das wird halt dann schwierig, weil ja, und dann ist aber meistens irgendwas vor dem Wettbewerb und dann zieht man es halt nicht durch. Vollkommen fein, weil man halt dann wahrscheinlich auch checkt, hey, ich muss halt schon was dafür tun. So ich glaube, alle wissen, was ich meine und man kann sich damit identifizieren und das ist überhaupt nicht verwerflich, aber ich bin halt nicht so, Wenn ich mein Ziel vornehme, dann tue ich das wirklich und dann ziehe ich das durch, was oft auch nicht so gesund ist, muss ich auch ganz ehrlich sagen.
00:06:13: Und ich hab das Ziel mit mir selbst ausgemacht, hab das auch niemandem gesagt, sondern nur mir selber und die Leute, die mich herum sind, wie die Bettina, meine Leistungsdiagnostikerin, der Georg logischerweise. Und wenn mich irgendwer gefragt hat, habe ich ihm schon gesagt, dass mein Ziel ist, unter zwei Stunden zu bleiben und hab das jetzt so durchgezogen, war dann ein bisschen krank und so weiter und hab mich dann schon immer wieder ein bisschen zurückgehauen.
00:06:38: Aber dann ist halt Kapstadt gekommen, was saugeil war, weil ich halt mal in der Woche gelaufen bin und die Bettina hat dann einen Test gemacht nach den sechs Wochen. Und das erste Mal in meinem Leben habe ich in Kapstadt so diesen Push bekommen, dass ich gewusst Fuck, jetzt werde ich tatsächlich schneller.
00:06:53: Und ich bin ein Jahr gelaufen und das erste Mal dort bin ich unglaublich starke Laufrunde gelaufen. Es war relativ am Ende dann, da war ich voll schnell, da bin ich das erste Mal, jetzt laufe ich und ich trabe nicht so dahin. Und war richtig so, ich hab mir gedacht geil, jetzt merke ich, jetzt geht der Knopf auf, jetzt macht es, jetzt spiele ich das und das muss ich motiviert an natürlich.
00:07:15: Und dann natürlich daheim habe ich dann auch alles schwarz auf weiß gehabt, weil ich Bettina dann gesagt Fuck, ich brauche dich eigentlich immer in Kapstadt. Du musst jetzt eigentlich immer so viel Zeit haben, dass du dich dem widmest und halt diesen anderen Ballast, den ich jeden Tag mit mir trage, nicht hab, weil dann geht richtig was weiter Und dann bin ich halt wieder heimgekommen und dann geht es halt wieder Schlag auf Schlag.
00:07:35: Kapstadt war zwar dann am Schluss logischerweise Workation, weil am Vormittag haben wir gewesen, hab Sport gemacht und dann gearbeitet und dann sind wir aber trotzdem wieder am Strand gegangen und ich war halt viel mehr bei mir im Zen und daheim ist das ein anderes Wetter. Ihr wisst, wie mein Leben ist.
00:07:50: Es ist unglaublich stressig, ich mag es so wie es ist, es geht sich alles aus, ich schaff die Stunden. Aber man muss sich das immer so vorstellen, dass wenn dein Fass eh schon voll ist und dann tust du noch draufschaufeln und du schaufelst da drauf, ich muss den Sport machen, ich muss die Cardio Stunden machen, ich hab voll viel Druck in der Arbeit, dass irgendwann einmal, und das hat die beiden auch zu mir gesagt, du bist halt einfach keine Maschine, auch wenn du glaubst, du bist eine Maschine.
00:08:14: Und da habe ich schon das erste Mal mit den Gedanken gespielt, dass ich mir gedacht habe, so fuck, ich brauche gar nicht am Start gehen, weil das wird nur peinlich. Ich bin dann so enttäuscht von mir und das schaffe ich niemals und wie sollte das gehen? Und ja, und dann habe ich halt trotzdem habe ich es geschafft, noch vor dem Buchlounge, muss ich dazu sagen, also den ganzen Februar habe ich die Stunden auch noch durchgezogen.
00:08:39: Man hab circa vier bis sechs Stunden, eher sechs Stunden Cardio die Woche gemacht, ein Mix aus Radlfahren laufen und war da richtig, richtig brav wieder. Auch bei dem beschissensten Wetter bin ich rausgegangen, weil ich hab da so diesen Handshake.
00:08:54: Also ich habe mit mir selbst diesen Deal, dass ich das mache und das ist wirklich was, was ich euch mitgeben kann, ist, dass man sagt, okay, wenn man Ziele hat, zieht es wirklich durch. Ich will aber nicht, dass ihr euch so wie ich halt dann komplett narisch macht, weil das bin dann schon ich, weil ich dann so ehrgeizig bin.
00:09:12: Und schaut mal, ich rede im Podcast immer ehrlich über meine Struggles und das ist wirklich etwas, wo ich einfach nur lernen muss, dass ich ein bisschen lockerer las, weil ich dann so, der Georg sagt immer, du bist keine Leistungssportlerin, ich mache so viel Sport, ich mach nicht einen Vollzeitjob, sondern zwei und dann mache ich das auch noch alles on top.
00:09:33: Und dann war ich vor dem Buchlounge nochmal bei der Bettina und die Werte sind wieder besser geworden. Und das erste Mal ist jetzt auch meine Schwelle so, dass ich wirklich sage, ich könnte eigentlich echt schon diesen Orgen Pace länger laufen, diesen Er Pace, den ich halt immer wollte.
00:09:49: Ich wollte das halt einfach irgendwann einmal erreichen, dass ich einmal so schnell bin und dann ist der Buchlounge jetzt gekommen und ich war ja unglaublich viel unterwegs und mir war das so wichtig, dass ich euch trief und dass ich Zeit mit euch verbringe und halt nicht nur reinschreibe Musikarin in mein Buch, sondern ich hab Versuch, dass ich mir für jede Person ein bisschen Zeit nehme und einfach woher kommst du?
00:10:15: Und einfach nur kurz ratsch und dementsprechend habe ich unglaublich viel Energie gegeben und in dem Moment hat es mir auch wiederum zurück voll viel Energie gegeben, weil ihr mir voll viel Energie gebt. Aber wie ich dann daheim gekommen bin, war ich wie so ausgesagt.
00:10:30: Ich habe mich gefühlt wie so eine Dörrpflanze, also Dörrpflaume, so nicht Pflanze, sondern jemand, der einfach komplett ausgesaugt ist. Und am Anfang ist das noch gegangen So nach der Wiener Lesung war das ein super Europark. Hat dann schon boah, das war schon hardcore, weil ich erstens auch emotional nicht damit gerechnet, dass so viele Leute da sind.
00:10:51: Und da war das erste Mal, dass ich wirklich drei Stunden durch unterschrieben habe und mir sind die drei Stunden vorgekommen wie 20 Minuten, muss ich auch dazu sagen. Wir haben nur die Leute Leute da, die alle angestanden sind und so lang gewartet haben teilweise echt diese zweieinhalb Stunden, bis dann bei mir waren. Also da muss ich jetzt noch mal ein großes Dankeschön an alle sagen, die da geduldig genug waren und da gewartet haben.
00:11:11: Aber da habe ich dann schon gemerkt, dass ich in der Nacht zur Ruhe komme und dass mein Ruhepuls normalerweise ist ja wurscht, wie hoch der ist, weil ich sage euch jetzt, die zahlen gar nicht, weil dann fängt man sich wieder vergleichen und das ist so unnötig. Aber er war definitiv 15 Schläge höher als normal. Also mein Puls waren eine Nacht so hoch, als wenn ich, keine Ahnung, einmal aufstehe und umgehe in der Wohnung.
00:11:33: Und da habe ich schon gewusst, uff, uff, uff, das geht sich nicht aus. Und dann habe ich halt versucht zu laufen und ich habe bei einem Pace, wo ich normalerweise 120 Puis habe, auf einmal 140, 150 Pus gehabt. Und dann natürlich bin ich immer dann im Austausch mit der Bettina, aber ich brauche eigentlich keine Bettina unter Anführungszeichen dafür, weil ich selber, sie hat mir das schon gelehrt, dass man auf seinen Körper hört und dann halt das, das geht sich jetzt nicht mehr so ganz aus.
00:11:59: Und hier hat man das dann natürlich rückbestätigt. Auch mein erstes Gefühl, als ich gesagt habe, müssen wir irgendeine andere Lösung finden. Da hat sie Du keine Sorge, geh aufs Radl. Und das habe ich jetzt gemacht. Aber ich habe dann auch begriffen und das war jetzt diese Woche beim Laufen, dass ich wieder denke ich mir bei dem Podcast, interessiert euch das überhaupt?
00:12:19: Das ist so witzig, wenn ich dann so von mir rede, aber ich glaube schon, dass es was bringt, weil ich will euch nur damit sagen, dass sie Träume und Ziele ändern können. Und das bringt mich jetzt zu diesem Lauf, den ich gemacht habe. Da war in Schönbrunn laufen und dann habe ich mir gedacht, weißt du was, Karin, ich tinte das jetzt anders.
00:12:38: Das ist Ein Traum, den ich hab, der ist ja da. Ich will diesen depperten Halbmarathon, egal wo, irgendwann einmal laufen in unter zwei Stunden. Aber wahrscheinlich wird es jetzt im April nicht wahrscheinlich, sondern es geht ihm einfach nicht aus. Die Zeit rennt mir komm vor. Ich weiß nicht, wo der März hingekommen ist. In einem Monat bin ich schon gelaufen und das ist einfach komplett unrealistisch.
00:12:56: Und ich habe mir dann gedacht, kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt, so ehrlich muss ich sein, dann brauche ich gar nicht an den Start gehen. Für was da blamiere ich mich nur. Dann habe ich mir Karin, du dumme Kur, von wen wirst du dich blamieren? Also erstens einmal habe ich ein Low Key gehalten und hab eigentlich keinem gesagt wirklich, was ich vorhabe.
00:13:12: Und zweitens nur von mir selber. Und jetzt sind wir dann jetzt lassen wir bitte mal die Kirche im Dorf. Es gibt wohl Schlimmeres. Also ich muss das dann selber immer relativ Das Coole ist, ich bin ja reflektiert und ich weiß ja, dass ich einen Vogel habe, was das anbelangt. Und deshalb habe ich das dann auch gleich wieder entschärft und mich selbst ausgetrickst. Jetzt gibt es aber Leute, die sagen, sie haben ein Ziel und es funktioniert nicht aus irgendwelchen Gründen.
00:13:33: Der Halbmarathon ist ja nur ein Liebesbeispiel. Es gibt Ziele, die zehnmal ärger sind oder nicht so arg sind oder das ist ja immer, wie man sieht. Aber ein Ziel ist ein Ziel. Und viel werfen halt dann die Ziele über Bord, weil halt irgendwie ein Hindernis kommt und die sich das halt dann nicht mehr ausgehen in einem Schädel und dann OK, passt, probiere ich gar nicht mehr.
00:13:52: Und das bin ich nicht. Ich habe einfach für mich begriffen und das will ich eigentlich mit dieser Podcast Folge heute sagen, dass sie Ziele ändern können und jetzt können sie Ziele komplett ändern. Dann ist vielleicht auch nicht mehr das, was du erreichen wolltest. Aber du hast es probiert. Ich glaube, probieren ist immer ganz wichtig und nicht vorab aufgeben.
00:14:08: Aber in meinem Fall ist das Ziel nicht, dass ich das aufgebe und sage, ich gehe gar nicht am Start, sondern ich sehe es einfach aus. Trainingslauf, der Zach wird, das weiß ich jetzt schon, aber ich verschiebe das Ziel einfach. Ich werde das schaffen. Ich habe das ganz, ganz fest in mir drinnen, dass ich diese depperte Zeit irgendwann schaffe.
00:14:25: Und das kann man jetzt als lächerlich sehen, Das kann man als oberflächliches Ziel sehen, das kann man als was auch immer wir kann man ja alles immer auslegen, sodass ich krampfhaft bin und dass ich mich zu sehr Jeder ist individuell und jeder Traum von unterschiedlichen Personen schaut anders aus.
00:14:42: Und ich will mir halt diesen Traum erfüllen. Ich wollte das einfach immer schon mal in dieser Zeit laufen. Das wollte ich damals schon. Ich bin einen ersten gelaufen vor circa zwölf Jahren oder so, Da habe ich es auch nicht geschafft. Ich glaube, Da bin ich 2020 oder 2015 oder sowas. Da war ich halt auch noch Junggespund.
00:14:58: Aber ich werde es jetzt noch schaffen. Ich weiß, dass ich das noch schaffe, nur jetzt halt nicht. Und das ist das, was ich heute mit euch teilen wollte, weil bei all dem Träum, dich mutig, bei all dem Du musst Ziele setzen, du musst dafür hackeln, du musst das tun können sie Dinge ändern along the way.
00:15:13: Und es ist komplett menschlich und ich glaube, man darf das nicht verwechseln. Du musst, du musst, du musst. Und deshalb ist mir das im Buch auch so wichtig, dass ich immer wieder he du wirst vielleicht einmal falsch abwürgen, du wirst vielleicht einmal irgendeinen Rückschlag einstecken müssen, egal in was für einer Form.
00:15:33: Ich habe keinen Rückschlag. Das ist kein Rückschlag, aber ich mein allgemein im Leben. Aber wichtig ist, wie du damit umgehst und wichtig ist, wie du dann wieder rauskommst Und ob du dann siehst, dass so wie ich mir das kurz gedacht hab, ich blamiere mich selber oder ich schaffe das jetzt nicht, weil das ist überhaupt keine Schwäche.
00:15:51: Ich finde, das ist voll die Stärke, dass du reflektieren kannst und hey, es ist jetzt vielleicht zur falschen Zeit am falschen Ort, weil einfach so viel los ist in meinem Leben gerade. Und ich bin halt, auch wenn ich es glaube, keine Maschine. Das ist so. Und ich bin dann oft so streng mit mir selber, dass ich mir denke, es kann nicht so schwierig sein.
00:16:09: Jetzt machst du eh die Stunden und du gehst laufen und du raffst dich auf und tust das. Aber dein Körper sagt dir ja eh al Alarm, Alarm, Alarm. Das funktioniert nicht. Und das ist das, was ich euch mitgeben will am Weg, dass wir alle keine Maschinen sind.
00:16:26: Wir sind alles Menschen und wir alle geben unser Bestes, egal wie das ausschaut und manchmal ändern sich Dinge, manchmal verändern sich Wege, die wir uns vornehmen. Aber wichtig ist, dass wir nicht abkommen.
00:16:43: Ich glaube, das ist das, was ich euch mitgeben kann. Und da sollte man einfach bei all dem Träum dich mutig, bei all dem an sich glauben, darf man auch so sein, wie ich jetzt gerade bin. Dass man okay, man erkennt sich das ein, das jetzt einfach. Und ich hasse das Wort schwach, weil wir sind alle nicht schwach.
00:17:01: Jeder für sich ist eine starke Person, aber man kann halt manchmal auch mehr auf sich hören, anstatt drüber zu gehen. Ich weiß nicht, ob das Sinn macht. Ich weiß auch nicht, ob das jetzt richtig ist. Ich sage schwach ist das falsche Wort, aber ich finde das ein bisschen negativ behaftet, weil wir sind alle jeder für sich, der hat so viel Kraft, der hat so viel Power.
00:17:20: Wir können so viel schaffen, wenn wir auf uns vertrauen und auf uns hören und reflektieren. Und ich glaube, das ist so die Bottomline, die ich mitgeben kann. Wieder mal weiß ich nicht, habe ich einen Scheiß geredet, habe ich keinen Scheiß geredet, Aber ich bin einfach eine ehrliche Haut, die das mit euch teilen will, was mir gerade im Kopf so vorgeht.
00:17:37: Und das ist jetzt gerade was, weil ich eben so viel geredet habe mit Leuten mit Du musst an dich glauben und ziehst durch und keine Ahnung was. Manchmal ändern sich die Zielvorgaben und die Gegebenheiten und die Umstände und dann muss man ganz, ganz gut hinhören. Und das verlernen wir leider in der heutigen Zeit, dass wir hinhorchen auf uns, dass wir nicht nonstop drüber gehen.
00:17:59: Und das ist so witzig, weil da könnte man jetzt sagen, es ist ein Zwiespalt oder Widerspruch, so muss ich sagen, weil einerseits sage Du musst hackeln, du musst dranbleiben und andererseits sage ich aber jetzt. Aber manchmal geht es einfach nicht aus. Und ich glaube, alle, die mich verstehen wollen, verstehen jetzt auch, wohin ich will und dass das einfach nur menschlich ist.
00:18:16: Aber wichtig ist und das ist einfach das Aller, Aller, Aller, AllER, Allerwichtigste, was ich jedem mitgeben will. Bleiben wir offen und lernen wir dazu und haben Träume und haben Ziele, egal ob sie die dann irgendwann einmal ändern oder halt länger dauern, bis man es erreicht.
00:18:36: Wichtig ist, dass man halt nie verlernt, an sich zu arbeiten, an sich zu glauben und auf sich zu hören. Ich glaube, das ist die Borderline irgendwie ein bisschen wütend schon wieder, aber ich bin froh, dass ich es aufgenommen habe, weil ich vielleicht den ein oder anderen wieder helfen kann mit dem.
00:18:54: Und ich freue mich wie immer auf euer Feedback. Und solange es konstruktiv ist, weil wenn mir wieder eine schreibt, ich hab mit einem anonymen Profil die Alice Shout out an dich, du coole Frau. Die hat mir geschrieben, ich habe fette Haxen trotz Sport.
00:19:11: Und das ist beschämend, so quasi auf Instagram. Dann muss ich sagen, get a life, Alice, und schau, dass du wieder gute Energie dich herum kriegst, weil ich glaube, es ist immer leichter, leider Gottes, in der heutigen Zeit, was Schlechtes zu sagen, aber was Gutes.
00:19:28: Wobei ich sagen muss, ihr als Community seid ein Wahnsinn, ihr habt da kein Problem damit. Und das ist genau das, was ich immer erreichen wollte, dass man sagt, sind wir doch alle ein bisschen netter zueinander. Also gebt mir Feedback auf die Folge, was ihr denkt. Hinterlasst mir Kommentare auf Spotify. Ich freue mich immer extrem, wenn ich reingehe und dann wieder was lese von euch.
00:19:46: Und ich freue mich, wenn wir uns hören. Danke für eure Treue, dass ihr jede Woche einschaltet. Jetzt kommen dann ein paar richtig geile Folgen die nächsten Wochen. Wir haben so viele coole Gästinnen geplant. Die nächste wird, wenn die jetzt online geht, habe ich dann schon an dem Tag, gehe ich zum Bildungsminister und darf den interviewen, was richtig, richtig cool ist.
00:20:08: Und der Felix Gottwald, kann ich euch schon sagen, wird bei mir zu Gast sein im Podcast und über ganz, ganz wichtige Themen sprechen. Das ist witzig, wir sind so unterschiedliche Menschen, aber dann doch so, wir werden Hormone wieder aufnehmen. Der DM Podcast geht weiter zum Thema Frauengesundheit, was mich auch voll gefreut, Kann ich heute das erste Mal announcen.
00:20:26: Da sind die ersten fünf Folgen gewidmet, alles rund das Thema laufen, was ich voll wichtig finde, weil ich euch da auch diesen Tritt in den Hintern mitgeben will, dass man gehen wir doch alle in die Gegend, tun wir was für uns. Also es stehen so viele geile Sachen an und ich freue mich so sehr, dass dieser Podcast so gut ankommt bei euch.
00:20:45: Das war auch so ein bisschen das Feedback, was ich bei den Buchlesungen bekommen habe. Dann beim Signieren füßen zum Beispiel auf dem Podcast überhaupt erst auf mein Instagram kommen, wie arg ist das oder viel gesagt, sie haben beim Frühstück bei mir gehört, das erste Mal schon vor vier Jahren haben sie ja eh cool, coole Einstellung, aber halt sehr fashion lastig und Mode und blablabla.
00:21:03: Und jetzt durch den Podcast können sie sich viel besser mit mir identifizieren. Und das ist so schön, weil das ist ja genau das für das, was ich immer wahrgenommen werden wollte, dass ich eine Stimme hab, dass ich diesen Mehrwert eben weitergeben kann und für die, die was halt annehmen, weil für manche vielleicht rede ich auch nur gescheit, aber ich rede halt wie ich glaubt, dass sie oder wir alle vielleicht ein bisschen entspannteres Leben haben.
00:21:25: Also ihr seht, es ist total viel geplant und ich freue mich extrem, dass ihr immer einschaltet, dass so viele Leute mittlerweile den Podcast hören. Und an der Stelle einfach noch mal Danke von meiner Seite. Ihr Seid die geilsten 100 Millionen mal geile alte und geile Hobbys, nämlich auch immer mehr, mehr, mehr Männer schalten ein und lesen jetzt auch das Buch, was mich sehr freut und tausend Dank für euch.
00:21:49: In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal. Dankeschön.
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